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Die Wiener Ringstraßen und die Pariser Boulevards
waren Vorbilder, als 1880 die Kölner Ringe angelegt
wurden.
Eine sechs Kilometer lange Prachtstraße mit Grünanlagen,
flankiert von herrschaftlichen Villen und öffentlichen
Bauten wie das Opernhaus.
Die zehn Abschnitte wurden mit Namen der deutschen Geschichte
versehen. |
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Zu Beginn
der zwanziger Jahre wandelte sich das Bild der Ringe:
Geschäfte wurden eröffnet, Wohnräume als
Büros genutzt, Häuserzeilen durch Neubauten
ersetzt. Große Teile der parkähnlichen Grünzonen
mußten Straßenbahn und Automobil weichen.
Auch der Kaiser-Wilhelm-Ring konnte sich dieser Entwicklung
nicht entziehen, erlebte aber im Zuge der Neugestaltung
der Ringe eine Renaissance. |
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